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Leo Trotzki 19380718 Brief an Pierre Naville

Leo Trotzki: Brief an Pierre Naville

(18. Juli 1938)

[Eigene Übersetzung nach dem französischen Text, dort unter dem Titel „Un Fonds pour l’imprimerie“, Ein Druckfonds]

Lieber Genosse Naville,

Ich überlasse der Organisation freiwillig die Rechte an Ihre Moral und Unsere. Aber nicht für laufende Ausgaben. Ich schlug dem IS vor, die internationale Konferenz zu nutzen, um ein wenig die Finanzen der französischen Sektion zu regeln. Lange Zeit war meine Idee, dass Sie eine eigene kleine Druckerei mit absolut engagierten Genossen haben sollten, die auch dann arbeiten kann, wenn das Gehalt zu spät kommt. Die Unfähigkeit, eine solche Druckerei zu gründen, schädigt die gesamte Organisation schrecklich. So betrachte ich den Erlös der Broschüre über die Moral als Teil des Druckfonds, es sei denn, die Konferenz trifft eine andere Bestimmung. Es ist meinerseits eine „ultimative" Bedingung. Für die Veröffentlichung des betreffenden Buches kann Genosse Gérard als mein Anwalt den Vertrag mit dem Verlag unterschreiben.

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