Leo Trotzki: Brief an Cass Canfield (26. Februar 1938) [eigene Übersetzung nach Léon Trotsky, Œuvres 16, janvier 1938 – mars 1938. Institut Léon Trotsky, Paris 1983, p. 203, unter dem Titel „Un Livre sur Staline ? D’accord“, Ein Buch über Stalin? Einverstanden] Sehr geehrter Herr Canfield, Ich erhielt von meinem Freund, Herrn Charles R. Walker, den Vorschlag, zwei Bücher zu schreiben, eines über Stalin und ein zweites über Lenin. Ich nehme den Vorschlag an, wie er in Herrn Walker's Brief dargestellt ist. Es versteht sich von selbst, dass das Buch über Stalin keine konjunkturelle politische Broschüre sein könnte, sondern ein historisches biographisches Buch, das von einem Zeitgenossen geschrieben wird, der an den Ereignissen teilnahm und viele Dinge mit eigenen Augen sah. Das Buch, so wie ich es sehe, sollte so objektiv geschrieben sein, wie es menschenmöglich ist. Lassen Sie mich hinzufügen, dass nicht nur sein literarisch-wissenschaftlicher Wert, sondern auch sein unmittelbarer politischer Wert ausschließlich vom Charakter der eigenen Objektivität abhängt. |
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