Leo Trotzki:
Einleitende Bemerkungen zu „Opposition, Kriegsgefahr und Verteidigungsaufgaben“ [Eigene Übersetzung nach dem russischen Text, verglichen mit der französischen und englischen Übersetzung] Das Präsidium des ZKK, das im Juni 1927 die Frage des Ausschlusses Trotzkis und Sinowjews aus dem Zentralkomitee der Partei prüfte, traf keinerlei Entscheidung. Das Thema war noch nicht „vorbereitet" genug. Die vorsichtige Dosierung der Schläge gegen die Partei bildet die Hauptkunst der Stalinschen1 Strategie. Im Verlauf von Juni-Juli dauere die unermüdliche Hetzjagd gegen die Opposition an. Die Frage des Ausschlusses der Oppositionellen aus den höchsten Institutionen der Partei wurde dem Vereinigten Plenum des Zentralkomitees und der Zentralen Kontrollkommission übertragen, das Ende Juli und Anfang August tagte. Auf diesem Plenum wurde die Frage der Kriegsgefahr bewusst mit der der Opposition verflochten, um dem weiteren Kampf gegen sie einen möglichst giftigen Charakter zu verleihen. Jedoch auch das Vereinte Plenum beschloss noch nicht, Trotzki und Sinowjew aus dem Zentralkomitee auszuschließen. Die stalinsche Fraktion musste noch einige Wochen Zeit gewinnen, um eine Agitation gegen die Opposition als Verbündete Chamberlains zu entwickeln. Im Folgenden veröffentlichen wir die Rede des Autors dieses Buches, die er am 1. August 1927 zum Thema der Kriegsgefahr und Verteidigungspolitik hielt. L. Trotzki Mai 1929. 1In der englischen Übersetzung: „der stalinistischen“ |
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